In 18 Tagen quer durch Venezuela
1.Tag – Ankunft am internationalen
Flughafen in Maiquetia (Caracas) -,-,-
Wir holen Sie vom Internationalen Flughafen Caracas/Maiquetia ab und bringen Sie zum nahegelegenen (20 Minuten) Hotel Buena Vista Inn, einem kleinen, aber gepflegtem Hotel mit
komfortablen Zimmern.
Die Zimmer sind mit Aircondition,
Kabelfernsehen, drahtloser
Internetverbindung und eigenem Bad
ausgestattet.
2.Tag – Caracas –
Mérida -,-,-
Abholung und Transfer zum nationalen
Flughafen in Maiquetia. Nationaler Flug
am Morgen von Caracas nach Merida.
Abholung und Transfer nach Tabay. Die
Posada mit familiärem Ambiente befindet
sich etwas außerhalb der lebendigen
Stadt Merida im Andendorf Tabay. Sie ist
im spanischen Kolonialstil erbaut und
zählt zu den ältesten Gebäuden der
Gegend. Die Zimmer der Posada sind von
einem tropischen Garten umgeben. Wer
möchte kann den Nachmittag mit einer
kleinen Wanderung in die Berge oder mit
einem Ausritt zu Pferde verbringen.
3. Tag – Tabay – Altamira -,M,A

Die schönste Straße Venezuelas führt
durch koloniale Andendörfer. Wir
besuchen die natursteinerne Kapelle von
Juan Felix Sánchez (UNESCO Kulturerbe)
und die Aufzuchtstation für Kondore.
Dann geht es auf 4200 Meter über den
Adlerpass. In der skurrilen Landschaft
wachsen die für die Páramo-Vegetation
typischen Frailejones bis zu drei Meter
hoch. An der Gletscherlagune Mucubaji
wandern wir zur Laguna Negra.
Nach der
Wanderung speisen wir eine frisch
gefangene, in Knoblauch gebratene
Forelle.
Danach geht es wieder abwärts
an der Außenwand der Anden entlang durch
verschiedene Vegetationsstufen, wie
Páramo, Elfenwald und subtropischen
Regenwald, bis in das koloniale
Andendorf Altamira.
Hier werden wir die
Nacht im Zentrum des Dorfes, am Plaza
Bolívar, in einem kolonialen, sehr gut
ausgestatteten Herrenhaus verbringen und
ein leckeres Abendessen verzehren.
4. Tag – Altamira – Los Llanos (Hato
Cedral) F,M,A
Nach dem Frühstück brechen wir auf in
die Los Llanos und treffen zum
Mittagessen im Hato El Cedral
(klassische Llanos-Farm) ein. Die 56.000
Hektar große Farm funktioniert zum einen
wie eh und je als Rinderfarm, bietet zum
anderen aber auch eine Infrastruktur für
Touristen, die auf dem Gelände des Hato,
auf dem wilde Tiere geschützt leben,
Kaimane, Wasserschweine (Capibaras),
Schildkröten und Leguane beobachten
können. Nach dem Mittagessen besteht die
Möglichkeit, im Rahmen einer Safari
neben den genannten Tieren an den
Wasserlöchern und in der Savanne bis zu
300 Vogelarten, von denen die
markantesten die purpurfarbenen Ibisse,
die Rosa-Löffler, die Jaribu-Störche
sowie Aras und Papageien, Adler und
Käuze sind, zu sehen. Selbst in der
Regenzeit besteht im Hato el Cedral eine
gute Möglichkeit den Tamandua, den
kleinen Ameisenbär, wie auch den großen
Ameisenbär zu aufzuspüren. Auch die
größte Schlange der Welt, die Anakonda,
zeigt sich hier gerne. Auf unseren
Exkursionen haben wir schon Exemplare
von über 7 Metern Länge gefunden.
5. Tag – Hato Cedral – Tabay F,M,-
Früh morgens machen wir eine kleine
Wanderung, bei der wir Papageien und
Aras sehen. Um 8:00 Uhr gibt es ein
reichhaltiges Frühstück. Dann werden wir
einen Bootsausflug machen, bei dem wir
rosafarbene Süßwasserdelfine sehen. Die
ruhigen Flussarme des Cano Matiyure und
des Cano Caicara, die durch das Terrain
des Hato El Cedral fließen, scheinen
geradezu einladend auf seltene
Vogelarten wie bspw. den Agami Heron und
auch viele verschiedene Greifvogelarten
zu wirken. Auch Kaimane, Krokodile und
Capibaras tummeln sich im und am Wasser.
Um die Mittagszeit begeben wir uns dann
wieder auf die Rückfahrt nach Merida und
zu unserer Posada in Tabay.
6. Tag – Merida -,-,-
Diesen Tag steht zur eigenen Planung
vor Ort zur Verfügung. Merida und
Umgebung bieten verschiedene
Möglichkeiten für einen interessanten
Tag. Ob nun mit dem Teleférico (längste
Seilbahn der Welt) zum Pico Bolivar oder
einem Stadtbummel in der Andenstadt. Wer
Lust auf etwas Abenteuer hat, kann auch
verschiedene Aktivitäten wahrnehmen.
(Tandemgleitschirmflug, Canyoning oder
Rafting) Am Abend vielleicht ein Glas
Wein in gemütlicher Runde in der Posada.
7. Tag – Merida – Puerto Ordaz –
Piacoa -,-,A
Heute geht es weiter in den zentralen
Osten des Landes zum Orinokodelta. Nach
dem Frühstück wartet bereits der Fahrer
um euch zum nationalen Flughafen nach
Merida zu bringen. Weiter geht’s mit dem
Flugzeug über Caracas nach Puerto Ordaz
wo ihr am frühen Nachmittag am Flughafen
abgeholt werdet. Von Puerto Ordaz sind
es noch einmal 2 Stunden bis Piacoa, dem
Ausgangsort für eure Tour im südlichen
Orinoko Delta. Unterkunft: Zimmer im
Camp Piacoa
8. Tag – Orinokodelta F,M,A
Nach dem Frühstück starten wir über
die Flussarme "Sacoroco" und "Tulipane"
zur Lagune "Santa Catalina". Über die
Flüsse "Tipirua" und "Piacoa" dringen
wir in die Welt des Deltas ein. Neben
farbenfrohen Vögeln werden Flussdelfine
und Brüllaffen auf dem Weg durch die
kleinen Flussarme unsere Begleiter sein.
Auf der Fahrt werden wir auch den einen
oder anderen Kontakt mit "Warao"
Indianern haben. Sie leben seit
Generationen in diesem Gebiet vom
Fischfang und der Jagd. Unterwegs haben
wir die Möglichkeit Tiere zu beobachten
und mit etwas Glück werden wir neben
zahlreichen Reihern, Papageien,
Kolibris, Rohrdommeln, Eisvögeln und
roten Flamingos auch Leguane, Otter,
Schildkröten, Schlangen und Kaimane
sehen. Je nach Wasserstand bietet sich
vielleicht auch die Möglichkeit zu einem
erfrischenden Bad an einem der schönen
Sandstrände. Zur Mittagszeit legen wir
ein kleines Picknick an einem schönen
Plätzchen ein. Unser Guide Roger ist ein
wahrer Kenner des Deltas und wird euch
bei jeder Gelegenheit Interessantes über
die Flora und Fauna berichten und auch
gern eure Fragen über Kultur und
Geschichte der Region beantworten. Am
späten Nachmittag begeben wir uns auf
den Rückweg in unser Camp.

9. Tag – Orinokodelta – Ciudad
Bolivar F,M,-
Heute Morgen haben wir die
Möglichkeit unser Angelglück beim
Piranhafischen zu testen. Ein Highlight
des Tages ist auch die Fahrt über den
"Guacara" in der "Sierra Imataca". In
diesem Gebiet gibt es noch sehr viele
Tukane und Gelbscheitelamazonen. Und
vielleicht haben wir sogar die
Möglichkeit eines der seltenen
Orinokokrokodile und eine Anakonda zu
sehen. Zum Mittagessen finden wir uns
wieder im Camp ein und dann heißt es
auch schon Abschied nehmen von der
atemberaubenden Landschaft des Orinoko
Deltas. Am frühen Nachmittag geht es
dann mit einem privaten Transfer weiter
nach Ciudad Bolivar. (Fahrtzeit ca. 3
Stunden) Unterkunft: schöne Posada in
Ciudad Bolivar mit parkähnlichem Garten
und Pool.
10. Tag – Ciudad Bolivar – Lagune
von Canaima (-,M,A)
Wir starten am Morgen des ersten
Tages mit dem Flugzeug von Ciudad
Bolivar. Auf dem einstündigen Flug
überqueren wir den gewaltigen
Guri-Stausee (größter Stausee der Welt)
bis wir aus der Ferne die ersten
Tafelberge erkennen können. Der Anflug
auf die "Lagune von Canaima" mit ihrer
malerischen Umgebung lässt uns erahnen,
was uns in den nächsten Tagen erwartet.
Mit einem motorisierten Einbaum
durchqueren wir die Lagune vorbei an den
gewaltigen Wasserfällen bis wir an einem
gegenüberliegenden Sandstrand anlegen.
Nach einer kurzen Wanderung erreichen
wir den Salto Sapo. Unser Weg führt
hinter dem Wasserfall entlang!!!
(Badesachen und Kameraschutz nicht
vergessen) Am Abend kehren wir in unser
Camp zurück, wo bereits das Abendessen
vorbereitet ist.
11. Tag – Canaima Salto Angel
(F,M,A)
Heute starten wir nach dem Frühstück
in unserem Einbaum über die Flüsse
"Carrao" und "Churun" zum Angel Fall.
Die Fahrt dauert abhängig von Regen-
oder Trockenzeit 5-6 Stunden. Bei
niedrigem Wasserstand im Fluss kann es
schon mal passieren, dass die Männer den
Bootsführern behilflich sein müssen, das
Boot über die Stromschnellen zu
schieben. Wir fahren durch eine
atemberaubende Landschaft flussaufwärts
bis zur Teufelsschlucht. Der Weg hat
sich gelohnt … am Fuße des gigantischen Auyan Tepuis macht sich Ehrfurcht breit.
Dank der harten Arbeit unserer
indianischen Begleiter haben wir es
geschafft und stehen am Fuße des
höchsten Wasserfalls der Welt. Nach
einer Pause wandern wir ca. 90 Minuten
zu einem Plateau, von dem wir den Angel
Fall aus nächster Nähe sehen können…
Atemberaubend!!! Ein kleines Stück
weiter und wir können in einem
natürlichen Swimmingpool baden. Wir
übernachten direkt am Fuße des Salto
Angel im Hängemattencamp. Hier kann
jeder noch einmal mit etwas Abstand die
Eindrücke des Tages verarbeiten und mit
dem fernen Rauschen des Wasserfalls in
den Schlaf sinken. Für unser leibliches
Wohl ist ebenfalls gesorgt… gebratenes
Hähnchen direkt am Fluss!!!
12. Tag – Canaima – Ciudad Bolivar
(F,M,-)
Nach dem Frühstück geht es
flussabwärts zurück zur Lagune von
Canaima. Bevor wir am Nachmittag unseren
Rückflug nach Ciudad Bolivar antreten,
bleibt noch genügend Zeit an einem der
feinen Sandstrände in der Lagune ein Bad
zu nehmen oder das Indianerdorf zu
besuchen. Abholung vom Flughafen und
Transfer zu Eurer Posada in Ciudad
Bolivar.
13. Tag – Ciudad Bolivar – Golf von
Cariaco, Pariahalbinsel (-,-,-)
Heute geht es in den Norden an die
Küste der Pariahalbinsel. Nach dem
Frühstück steht bereits euer Fahrer
bereit um Euch an den Golf von Cariaco
zu bringen. Die Fahrt geht zunächst nach
Puerto la Cruz und weiter am Mochima
Nationalpark vorbei. Die Küstenstraße
von Puerto la Cruz über Cumaná bis San
Antonio del Golfo ist eine malerische
Strecke und entschädigt für die lange
Fahrtzeit. Am Nachmittag erreicht Ihr
die Quinta Palomar wo Ihr bereits
erwartet werdet. Nach den
erlebnisreichen letzten Tagen heißt es
nun erst einmal entspannen und
relaxen!!!
14. Tag – Quinta Palomar (-,-,-)
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der
Erholung. Lasst euch von euren
Gastgebern Georg & Monika verwöhnen. Ein
Cocktail in der Hängematte oder auf dem
Liegestuhl beim Sonnenbad. Genießt die
Ruhe nach den aufregenden letzten Tagen
und schaltet einfach mal ab. Vielleicht
lasst ihr auch einfach nur die Eindrücke
der letzen zwei Wochen auf euch wirken.
Es besteht die Möglichkeit mit dem Boot
auf den Golf herauszufahren und am Ende
des Nachmittags einen der fantastischen
Sonnenuntergänge zu beobachten. In der
Quinta Palomar erlebt ihr eine private,
familiäre Atmosphäre mit freundlichen
Gastgebern die sich liebevoll um ihre
Gäste kümmern.
15. Tag – Quinta Palomar – Mochima
Nationalpark (-,M,-)
Nach dem Frühstück starten wir in
Richtung Mochima Nationalpark. Nach
eineinhalb Stunden Fahrt entlang am Golf
von Cariaco erreichen wir den kleinen
Fischerort Mochima, wo auch schon unser
Guide mit dem Boot auf uns wartet. Mit
unserem Boot erkunden wir die schönsten
Stellen des immer noch ursprünglichen
Nationalparks und entdecken neben
Mangroven, Pelikanen und bizarren
Felsformationen mit Grotten, mit
ziemlicher Sicherheit mindestens einen
Delfinschwarm, der mit unserem Boot
spielen möchte. Delfine sind in den
Gewässern von Mochima sehr reichhaltig
und so gelingen auch Fotoamateuren
erstaunliche Schnappschüsse für das
heimische Album. Einsame Traumstrände
mit kristallklarem Wasser laden uns zum
Baden und Schnorcheln ein. Das leckere
Mittagessen, wer mag mit frischen
Langostinos, findet an einem
fantastischen Sandstrand unter Palmen
statt. Die intakte Natur und die Ruhe in
diesem Nationalpark sind unglaublich und
lassen uns noch lange von diesem
unbeschreiblichen Erlebnis aus einer
anderen Welt schwärmen. Am Nachmittag
geht es dann wieder mit unserem Fahrer
zurück zur Quinta Palomar.
16. Tag – Quinta Palomar – Caripe,
Cueva del Guacharo (-,-,-)
Schon nach kurzer Fahrt entlang der
Küstenstraße beginnt der Aufstieg in die
Berge von Caripe, auf 2256m. Bei Santa
Maria liegt der Stausee Clavelino,
welcher für die Wasserversorgung von
Margarita angelegt wurde. Tropische
Nebelwälder begleiten uns bis zum Pass
auf 1200m und zeigen einen herrlichen
Panoramablick auf den Golf von Cariaco
und die Península de Araya. Eine
Besichtigung der Guacharo Höhle sollte
am späten Vormittag erfolgen. Nach einer
kurzen Wanderung entlang eines
idyllischen Flusses erreicht man den
Wasserfall. Weiter durch Kaffeeplantagen
und Kakao-Haciendas führt der Weg zum
Ort Caripe. Ein Besuch der
Kaffeeplantage El Oriente schließt sich
an. An der Straße kann man typische
Gerichte der Campesinos erhalten, oder
wir besuchen eines der kleinen
Bergrestaurants.
17. Tag – Quinta Palomar mit
Abschiedsabend
(-,-,A)
Unser letzter Tag auf der
Pariahalbinsel ist leider schon
angebrochen. Dieser Tag sollte ganz nach
Lust und Laune gestaltet werden.
Vielleicht habt ihr ja auch noch Lust,
einen Ausflug nach Cumaná auf den Markt
zu unternehmen oder euch ein wenig die
Stadt anzuschauen. Oder Ihr verbringt
den Tag auf dem weitläufigen Gelände der
Quinta Palomar. Am Abend haben wir für
euch ein Abschiedsessen (nach Absprache)
organisiert..
18. Tag – Carupano – Caracas (-,-,-)
Abreisetag – Abholung und Transfer
von der Quinta Palomar zum nationalen
Flughafen nach Carupano. Nationaler Flug
von Carupano nach Caracas zum
internationalen Anschlussflug.
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